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Wunschpartner trifft auf idealen Standort

13.05.2015

Die Neuigkeit schlug ein wie eine Bombe: Breuninger möchte sich im Gewerbepark Eichwald ansiedeln.

Da staunten die anwesende Pressevertreter nicht schlecht, als der Vorsitzende des Zweckverbandes Eichwald, Horst Fiedler und Willy Oergel, Vorsitzender der Breuninger Unternehmensleitung am 5.Mai die Neuigkeit verkündeten: Breuninger möchte seine drei bisherigen Standorte für Warendienstleistungen aufgeben und zentral nach Sachsenheim verlegen. Willy Oergel erläuterte den Pressevertretern das geplante Konzept: die bisherigen drei Zentren Sindelfingen, Leinfelden-Echterdingen und Pleidelsheim sollen aufgelöst und in einem Neubau zentral in Sachsenheim zusammengeführt und erweitert werden.  

Mit dem Standort Eichwald und der Firma Breuninger kommen zwei Komponenten zusammen, die perfekt zueinander passen. „Sachsenheim ist für Breuninger ein idealer Standort, weil zentral gelegen und mit einer guten Anbindung“, so Oergel. Die bisherigen Standorte seien aufgrund ihrer Anzahl und der in die Jahre gekommenen Gebäudetechnik nicht mehr zukunftsfähig. Geplant ist ein extrem Platz sparendes Raumkonzept, bei dem auf nur rund 8 bis 10 ha zuerst 55.000 qm, später 75.000qm Fläche auf zwei Etagen geschaffen werden. „Sogar die Mitarbeiterparkplätze werden in so genannten Parkpaletten effizient untergebracht. „Für die Anfangszeit planen wir fest mit 500 Vollarbeitsplätzen. Im Laufe der Zeit soll diese Zahl, ohne dass mehr Fläche benötigt wird, deutlich auf bis zu 700 steigen“, sichert Oergel zu. „Unsere Firma wächst stationär und online stetig“. Wichtig ist Breuninger auch, in der Region zu bleiben um den bisherigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben, an den neuen Standort Sachsenheim zu wechseln. „Wir bieten attraktive und hochwertige Arbeitsplätze in mehreren Spektren. Da gibt es die Warenbearbeitung, die vom Aufbügeln, Etikettieren und Verpacken der Ware alles übernimmt. Aber auch der Bereich Content Produktion und der Onlineshop werden vertreten sein mit Fotografen, Textern, Werbegrafikern und mehr. Und dann kommt noch der gesamte Verwaltungsbereich dazu. Ich betone, dass wir kein klassisches Logistikzentrum sind“.  

„Breuninger ist unser Wunschpartner“, so Sachsenheims Bürgermeister und Vorsitzender des Zweckverbands Eichwald. Er ist überzeugt: „Es passt in vielerlei Hinsicht ideal zusammen.

  1. „Die Planung entspricht unserem Anforderungsprofil, denn das Breuninger Konzept setzt auf einen geringen Flächenverbrauch. Dies kommt der Natur entgegen und schont Ressourcen. Auch die von Breuninger zugesicherte ökologische und nachhaltige Bauweise kommt unseren Wünschen entgegen“.
  2. „Wir erwarten schon zum Start 500 Vollarbeitsplätze“.
  3. „Das Verkehrsaufkommen für die Umgehungsstraße mit 75 LKWs pro liegt im Bereich eines produzierenden Betriebs dieser Größe“.
  4. „Wir dürfen nach heutigem Stand mit erheblichen Gewerbesteuereinnahmen rechnen“.
  5. „Die Regionalität bleibt gewahrt. Das war immer unser Anspruch, vorrangig Firmen aus den Mitgliedskommunen und dem Großraum Stuttgart hier einen Standort zu vermitteln“.  

„Ich kann sagen, da machen wir fünf Mal einen Haken dran. Nachdem wir nun seit 2012 mit angezogener Handbremse die Süderweiterung planen, werden wir nun mit der Aussicht auf die Breuninger Ansiedlung Vollgas geben“, so Fiedler. Es wird aber auch Betroffene geben:

  1. „ Durch rechtzeitiges gutes Flächenmanagement verteilt sich die Belastung auf die Landwirte recht gleichmäßig“.
  2. „Der Natur werden wir durch hochwertige Ausgleichsmaßnahmen gerecht werden. Die ersten Schritte sind bereits eingeleitet“.
  3. „Leider wird die Anlage des Windhund-Rennsportverein Solitude e.V. weichen müssen. Dem Verein ist dies zwar seit einigen Jahren bekannt, was aber die Situation nicht erleichtert. Zu unserem großen Bedauern können wir dem Verein auf dem Gelände des Zweckverbandes auch keine Ausweichfläche anbieten, da dies wiederum zu Lasten von Natur und Landwirtschaft ginge“.  

Zum weiteren Vorgehen äußerte sich Fiedler dahingehend, dass nun vor der Sommerpause die Gemeinderäte der Verbandskommunen und die Zweckverbandsversammlung dem Konzept zustimmen sollen. Dann soll ein Teilbebauungsplan beschlossen werden. „Somit wird nicht gleich die ganze Fläche auf den Markt gebracht. Neben der geplanten Breuninger Fläche können dann noch kleinere Flächen für weitere Unternehmen angeboten werden“.

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